Gedichte zur Silberhochzeit

Gedichte zur SilberhochzeitZur Silberhochzeit passen Gedichte fast immer und überall. Sie können im Rahmen einer Rede zur Silberhochzeit vorgetragen werden oder in ein Gästebuch geschrieben werden. Oft werden Gedichte auch für Glückwünsche verwendet um der Glückwunschkarte eine persönliche Note zu verleihen.

Es gibt leider nur sehr wenige Werke berühmter Dichter, die sich mit der Silberhochzeit befassen. Wenn Sie einen bekannten Dichter zitieren möchten sollten Sie auf andere Themen ausweichen. Eine Alternative wären zum Beispiel Gedichte, die sich mit der Ehe im allgemeinen befassen oder die Treue und Beständigkeit zum Thema haben.

Wir sind kreativ geworden und haben Gedichte zur Silberhochzeit verfasst, lassen Sie sich davon gerne für Ihr eigenes Gedicht inspirieren aber bitte veröffentlichen Sie die Texte nicht an anderen Stellen im Internet.

Wenn Sie selber etwas dichten möchten, finden Sie weiter unten auf dieser Tipps dazu.




Unsere Gedichte zur Silberhochzeit

„Einfach weiter zusammen leben,
anstatt bei Problemen gleich aufzugeben.“

Was so einfach klingt, ist nicht immer leicht –
doch die Silberhochzeit habt Ihr erreicht.
Wir sind stolz auf Euch und freuen uns mit,
die goldene ist dann der nächste Schritt.


Nach nunmehr 25 Jahren
glitzert es silbern schon in den Haaren.
Doch innerlich fühlt Ihr Euch weiter jung,
die Liebe gibt Euch den nötigen Schwung.
Silberne Hochzeit feiert Ihr heute,
drum gratulieren Euch alle Leute.


Auch kirchlich habt Ihr Euch getraut
vor fünfundzwanzig Jahren.
Auf Gott, den Herrn habt Ihr gebaut
in Freuden und Gefahren.
ER sei weiter mit Euch auf allen Wegen;
zur Silberhochzeit viel Glück und viel Segen!


Auch wenn man es nicht recht glauben mag:
Ihr habt heute silbernen Hochzeitstag.
Drum lasst Euch feiern, seid glücklich und froh;
und vor allen Dingen: macht weiter so!


„Frisch gewagt ist halb gewonnen“ –
nach diesem Motto habt Ihr begonnen.

Und auch noch nach 25 Jahren
ist klar: Ihr seid damit gut gefahren!
Es ist schön, zusammen durchs Leben zu geh’n;
geht nur weiter voran und bleibt niemals steh’n!


Silberne Hochzeit – welch eine Zier!
Wir alle wünschen Euch Glück.
Und mit Euch gemeinsam blicken wir
auf schöne Zeiten zurück.
Ihr wart immer zusammen und niemals allein,
so möge es auch in Zukunft sein!


Das, was Gott verbunden hat,
das soll der Mensch nicht trennen.
So findet heute bei Euch statt,
was wir Silberhochzeit nennen.
Dass Euer Bund auch in Zukunft hält,
das schenke Euch der Herr der Welt.


Silberhochzeit – was für ein Tag!
So mancher davon träumen mag.
Für Euch wird dieser Traum heut wahr,
Ihr liebt Euch fünfundzwanzig Jahr.
Ein großes Fest ist angesetzt,
drum gratulieren wir Euch jetzt.


Für Euch läuten heute die Silberglocken,
drum lassen wir es so richtig rocken
mit Torte, Champagner und Kaviar.
Auf weitere fünfundzwanzig Jahr‘!


Man soll den Tag – oh weh –
nicht vor dem Abend loben.

Den Schatz im Silbersee
habt Ihr jedoch gehoben.
Jetzt gilt das Gold es anzustreben.
Drum rufen wir: Hoch sollt Ihr leben!


Wer um der Liebe Tücken weiß,
und wie oft sie in Hass umschlägt,
dem wird es um das Herz so heiß,
weil dieses Paar sie dennoch lebt.
Fünfundzwanzig Jahre zeigen,
dass die Liebe siegen kann,
gnädig will ihr Haupt sie neigen,
vor dieser Frau und diesem Mann.


So viele Menschen auf der Welt
rennen her hinter Gut und Geld,
so viele könnten glücklich sein,
und doch sind viele so allein.
Die beiden hier, sie sind zu zweit,
waren für Ehe stets bereit.


Nichts ist so schön wie die Liebe,
die in zwei Menschen drin wohnt,
wenn uns auch sonst nichts bliebe,
für die Liebe das Leben sich lohnt.


Liebe ist mehr als ein Wort,
denn die Liebe kann man leben,
niemals mehr gehe sie fort,
Liebe, das heißt, nehmen, geben.
Liebe ist mehr als ein Wort,
sie ist ein Hafen und sicherer Ort.


Es brennen fünfundzwanzig Kerzen
heute für zwei treue Herzen,
Champagner schmeckt aus hohen Kelchen,
wir gratulieren zweien, welche
die Ehe wählten und die Prüfung bestanden
und sich für immer aneinander banden.


Einst hat er sie zum Altar geführt,
das hat die Herzen sehr berührt,
noch mehr berührt es uns heute,
dass die beiden immer noch Eheleute.


Sommer und Winter sind vergangen,
manches Jahr zog in das Land,
doch ihr habt aneinander gehangen,
in Liebe und mit viel Verstand.
Frühling und Herbst, die sind vergangen,
und immer noch seid ihr ein Paar,
um euch werde ich niemals bangen,
ihr zwei seid einfach wunderbar.


Niemals soll die Sonne sinken,
niemals wieder für euch zwei,
immer soll das Glück euch winken,
Kinder und Enkel sind dabei.
Gar nichts soll euch beide trennen,
kein Mensch und auch kein Leid,
eure Namen soll man gemeinsam nennen.


Silbern glänzt der ganze Saal,
silbern glänzen eure Blicke,
silbern fünfundzwanzig Mal,
ich euch Glückwünsche schicke.




Gedichte sind zur Silberhochzeit ein absolutes Muss. Sie gehören zum Festprogramm und dürfen an einem solchen Tag eigentlich nicht fehlen. Damit Ihnen Ihr eigenes Gedicht zu diesem festlichen Anlass leichter aus der Feder kommt, haben wir hier eine kleine Reimschule für Sie.

Gedichte zur Silberhochzeit aus der eigenen Feder

Wenn Schweigen Gold bedeutet, scheint es grade bei der Silberhochzeit wichtig zu sein, die passenden Worte zu finden. Dass diese sich letztendlich reimen, rundet den Eindruck einer gelungenen Würdigung indes natürlich ab.
Dabei muss es nicht unbedingt ein umarmender Reim nach dem Schema A-B-B-A sein. Ebenso wenig ist ein Paarreim (Schema A-A-B-B) zwingend notwendig, wobei sich diese Reimformen nicht nur in Bezug auf das Silberpaar anbieten.

Vor dem Reimschema sollte eine gründliche ‚Recherche‘ im Sinne des Erfragens von Gemeinsamkeiten, Unterschieden und amüsanter Anekdoten stehen. Sie bilden praktisch das Gerüst für das passende Gedicht. Eine silberne Hochzeit verspricht dahin gehend ja genügend Stoff, wenn man von fünfundzwanzig gemeinsamen Ehejahren ausgeht. Das Gedicht praktisch ‚biografisch‘ aufzubauen und dabei vom Kennen lernen, über die Hochzeit, eventuell die Geburt und das Großziehen der Kinder bis hin zu den ersten Urlauben alleine zu gehen, kann als innerer Faden helfen, die Struktur des Gedichtes festzulegen.
Wichtig ist auch der eigene Bezug zum Paar. Wie viele Jahre hat man sie auf dem Weg zur Silberhochzeit begleitet? Wer von beiden steht einem vielleicht näher? Ebenso unverzichtbar sind Symbole oder auch Metaphern, mit denen beide etwas sehr Spezielles in ihrer Ehe verbinden. Sei es die Gartenarbeit und dazu leicht ironische Verse wie:

Den Rasen gemäht
und die Liebe gesät

oder auch Bezüge zu gemeinsamen Tanzabenden in der Form:

Ein Lied hat viele Noten
Der Tanz der uns bewegt
Bewegung die uns steht
Sind unsrer Liebe Boten

Auch ist der Abschluss sehr wichtig, da hier die Konzentration der Zuhörer und Geehrten besonders groß ist. Insofern sind Schlussreime wie:

Die Zeit vergeht
Doch eure Liebe besteht

eine ausgezeichnete Einleitung zum nächsten Festakt der Silberhochzeitsfeier.